Oberliga Damen: SVB-Damenteam steigt nicht ab / 70:46-Erfolg nach nervösem Beginn

Bielefeld (WB/jm). Spätestens in der zweiten Halbzeit war das »Abstiegs-Endspiel« die erhofft deutliche Angelegenheit. Der 70:46 (28:24)-Heimsieg über den punktgleichen TV Friesen Telgte brachte den Oberliga-Basketballerinnen der SV Brackwede am letzten Spieltag den Klassenverbleib.

Der Lohn für den siebten Saisonsieg: der Sprung auf Platz zehn und damit ans sichere Ufer. Der Gegner hingegen muss die Spielklasse in Richtung Landesliga verlassen. Zwar war ersichtlich, dass Brackwede am Samstagabend das techische und spielerisch versiertere Team stellte, doch verpasste es der Gastgeber, diesen Eindruck mit Punkten zu belegen.
Gegen die ungeliebte Zonendeckung Telgtes tat sich Brackwede nach einigen Fehlversuchen schwer, wirkte nervös und verkrampft. »Da haben wir uns selber im Weg gestanden«, kommentierte Trainerin Petra Sewöster die ersten beiden knappen Viertel (13:12/14:12). In der Folgezeit blieb es eng. Erst nach dem 30:30 (24.) besannen sich Romina Stiller und Co., auf ihre Qualitäten und legten in den folgenden vier Minuten eine Serie hin. Ein Dreier Maren Beermanns mit der Schlussirene brachte die 45:36-Führung und damit die Vorentscheidung.
Der letzte Abschnitt war eine eindeutige Angelegenheit. Über 52:37 (33.) und 60:43 (37.) knockte die SV Brackwede den bis dahin am Limit spielenden Gegner vorzeitig aus. »Wir haben’s locker runtergespielt«, sagte Petra Sewöster erleichtert und freute sich über Lob (»Da unten in der Tabelle habt Ihr doch nichts zu suchen«) ihres Telgter Kollegen.
Mit einem Sektumtrunk feierte die SVB ihr Saison-Happyend. Als nächstes steht die »Pinkelparty« bei Katharina Blank an. Die junge Mutter steht dem Team in der kommenden Spielzeit wieder zur Verfügung. Jetzt ist erstmal eine Trainingspause vorgesehen. Nach den Osterferien wird die Marschroute für 2009/10 ausgegeben.
SV Brackwede: Budde (4), Charles (2), Neumann (9/1 Dreier), Nolden (17), Quakernack (2), Uptmoor (2), Stiller (13), Beermann (14/2), Epp (1), Zimmer (6), Kornfeld.

Quelle: Westfalen Blatt vom 30.03.2009

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