H2 gewinnt in der Verlängerung das Spiel und Platz 9 zurück

„ Das war ein hartes Stück Arbeit“, lautete der erste Kommentar nach dem Sieg in der Verlängerung von Trainer Konopka. Die 2. Herren musste am Samstag beim Tabellenschlusslicht Post SV Warburg antreten. „ Warburg wollte aber nicht kampflos die Punkte hergeben.“ Brackwede kam nur schleppend ins Spiel und musste einige Gegenpunkte hinnehmen. So stand es nach 10 Minuten 21:15 für Warburg. Erst Mitte des 2. Viertels kam Brackwede besser ins Spiel. Mit einem 20:20 lautete der Halbzeitstand 41:35. Brackwede änderte in der Halbzeitpause seine Verteidigung und auch seine Einstellung. Durch eine starke Verteidigung kam Brackwede besser ins Spiel.Endlich kamen auch Lars Buschkamp und Marco Wiebesiek auf Touren. Vor allem Letzterer konnten 15 von 21 Punkten im 3. Viertel erzielen. Nur 2 Technische Fouls gegen die Südstädter konnten die brackweder Führung verhindern. 59:56 lautete das Zwischenergebnis nach 3 Vierteln.Die Warburger konnte ihre Führung bis zur 10 Minute verteidigen. Brackwede ging mit 69:72 in Führung. 2 getroffene Freiwürfe auf der Warburger Seite verkürzten den Abstand auf einen Punkte. Steffen Boberg durfte 17 Sekunden vor Schluss noch einmal an die Linie. Er konnte einen von 2 Freiwürfen verwandeln. Brackwede wollte nun einen 3er verhindern. 7 Sekunden vor Ende des Spiels warf Brackwede einen Airball der zunächst in den Händen vom stark aufspielenden Steffen Boberg gefangen wurde, aber anschließend ins aus viel. Für Brackwede war klar, dass ein Warburger am Ball war, doch die Schiedsrichter entschieden das anders. Einwurf Grundlinie für Warburg und Auszeit für Brackwede. Der Ball wurde zur Seitenlinie gespielt (direkt vor die Bank von Brackwede) und ein Warburger trat beim Antritt über die Auslinie, doch kein Pfiff ertönte. Viel mehr konnte Warburg einen Korbleger verwandeln. Verlängerung. In der Verlängerung zeigte vor allem einer das er starke Nerven hatte. Alexander Both verwandelte ohne darüber nach zu denken 2 Sprungwürfe zum 77:82 Sieg für Brackwede.

Warburgs Trainer Kamuf bestätigte die Meinung von Trainer Konopka, dass Brackwede einfach die bessere Bank hatte. Vor allem Bankspieler Steffen Boberg überzeugte in den letzten 17 Spielminuten. „ Insgesamt war es ein Sieg der dem ganzen Team zugeschrieben werden kann, da jeder Spieler der einmal durch ein schwäche Phase ging vom Team aufgefangen wurde. Wir haben es jetzt wieder selber in der Hand auf Platz 9 am Ende der Saison zu stehen.“ Im letzten Spiel muss Brackwede gegen den vorzeitigen Meister TV Lemgo antreten.

 

Punkteverteilung:

Wiebesiek 25/ 4, Maßmann 16/3, Buschkamp 10/1, Both 10, Karakaya 8, Boberg 8, Ellermann 2, Pohl 2, Snelting 1

Kommentieren

*