Damen Landesliga: Geschenk nicht angenommen

SV Brackwede – SV Eintracht Erle                          43:47 (10:14; 10:6; 10:11; 13:16)

In einem punktearmen Spiel hat es die 2te Damen nicht geschafft, einen sehr lang ersehnten Sieg herbeizuführen. Die Gäste traten nur ersatzgeschwächt zu siebt an und kamen überhaupt nicht ins Spiel. Leider passte sich die SVB an diese Spielweise an und es kam auf beiden Seiten kaum zu nennenswerten Aktionen. Zwar kontrollierte man die ersten Minuten des Spiels, doch mit einem 10:0-Lauf verschaffte sich Erle zunächst ein kleines Polster. Brackwede fasste sich daraufhin wieder und verkürzte den Rückstand auf nur 4 Punkte. Im zweiten Viertel übernahm die SVB wieder die Kontrolle über das Spiel und legte einen 7:0-Lauf hin. Doch dann sorgten wieder Nachlässigkeiten dafür, dass man sich nicht weiter absetzen konnte. Vergebene Chancen, falsche Wurfentscheidungen und mangelndes Reboundverhalten ließen Erle immer wieder rankommen, so dass es zur Halbzeit ausgeglichen war (20:20). Im dritten Viertel waren es zunächst die Gäste, die besser ins Spiel kamen, ehe Brackwede mit einem 8:0-Lauf wieder die Führung übernahm. Immer wenn man dachte „Jetzt haben wir sie!“ kam Erle wieder zurück ins Spiel und durch eine sichere Freiwurfquote (3/4) gewannen sie das Viertel für sich. Das letzte Viertel war von vielen Führungswechseln geprägt und kein Team schaffte es, sich abzusetzen, ehe es wieder die Freiwurfchancen waren, die Erle gut ausgenutzt hat (6/7). In der 10. Minute hatten sie eine 7-Punkte-Führung und die SVB schaffte es nur noch, durch einen Dreier das Ergebnis zu korrigieren.

„Wir haben das Spiel nicht erst in den letzten Minuten verloren. Die Sache hätte man im Spielverlauf klarmachen können. Es fehlte uns das schnelle Umschalten, denn Erle hat uns viele Geschenke gemacht, die wir einfach nicht konsequent ausgenutzt haben. Und eine fast doppelt so gute Freiwurfquote (72 % zu 37,5 %) war am Ende ausschlaggebend. Es war ein schlechtes Spiel mit einem noch schlechteren Ergebnis für die SVB, welches die Moral der Mannschaft in ein noch tieferes Loch fallen lässt.“

Es spielten:

Bergmann 7 (1/2); Demny 4; Haas; Heiss 5 (1/2); Knufinke 13; Kottwitz 2; Küpke 4 (0/2); Limbach 2; Majaya 1 (1/2); Yalcin 5

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