Damen Landesliga: Am Ende fehlten die Kräfte

Eintracht Erle – SV Brackwede 2                                         74 : 29 (18:11; 20:6; 15:8; 21:4)

Mit einer ersatzgeschwächten Rumpftruppe ist die Oberligareserve nach Erle gefahren. Da man erst 20 Minuten vor Spielbeginn in der Halle eingetroffen ist, sah es nach einem Kaltstart aus. Doch die SVB fand sich gut ins Spiel und konnte zunächst bis zur 8. Minute gut mithalten und das Spiel offen gestalten. Doch mit 8:1 Punkten in den letzten 3 Minuten des ersten Viertels hat sich Erle erstmal ein kleines Polster verschaffen können. Die SVB knickte in dieser Phase ein und kam erst in der 13. Minute wieder zu Punkten. In der Defensive hatte man Probleme, die Erler Spielerinnen vom Korb wegzuhalten. So kamen sie immer wieder zu einfachen Punkten. Ein weiterer 12:0-Lauf (16.-20. Minute) sorgte für eine 21 Punkte Führung zur Halbzeit.

In der Halbzeit wurden die Spielerinnen eingeschworen, die Räume um die Zone besser zu verteidigen und einfache Körbe nicht mehr zuzulassen. Im dritten Viertel sah dies auch viel besser aus und Erle tat sich schwer im Abschluss. Das war die beste Phase der Brackwederinnen in diesem Spiel. Bis zur 28. Minute war das Viertel vollkommen ausgeglichen, jedoch gab es wieder einen Einbruch und durch Turnovers in der Offense konnte Erle durch einfache Fastbreak-Punkte den Abstand weiter vergrößern.

Die anstrengende Defense im dritten Viertel hat viel Kraft gekostet. Das war den Spielerinnen anzumerken. Im letzten Viertel gelang offensiv leider kaum noch eine gute Aktion. Ein 10:0-Lauf zu Beginn des Viertels brachte Brackwede aus dem Konzept. So wurden die Bälle schon nach dem ersten Passversuch abgefangen und wieder kam Erle zu einfachen Fastbreak-Punkten.

„Man merkte, dass den Spielerinnen die Kraft und Konzentration fehlte, um am Ende noch gut mithalten zu können. Es fehlten einfach 2 bis 3 Wechseloptionen, die frischen Wind ins Angriffsspiel hätten bringen können.“ so der Trainer. Es gelangen daher im letzten Viertel nur noch Punkte durch Freiwürfe.

Es spielten:

Bergmann 9 (5/7); Kelle 5 (1/2); Knufinke 10 (2/2); Majaya; Limbach 3 (1/2); Reiss 2 (0/1); Rogatty

Kommentieren

*