D1 im letzten Viertel eingebrochen

SV Brackwede – SC GW Paderborn 58 : 82 (16:24; 15:17; 22:14; 5:27)

Bis zur 32. Minute war der Sieg für die SVB zum Greifen nah. Doch dann gab man das Spiel unerklärlich leichtfertig aus der Hand und musste eine in der Höhe nicht verdiente Niederlage in Kauf nehmen.

Paderborn kontrollierte das Spiel zu Beginn nach belieben. Sie kamen zu sehr einfachen Punkten unterm Korb und führten nach 3 Minuten mit 10:3. Brackwede kam dann aber immer besser ins Spiel, musste aber zunächst einen 8-Punkte-Rückstand hinnehmen. Im 2ten Viertel war das Spiel dann ausgeglichener und Paderborn schaffte es nicht, sich weiter abzusetzen. Die SVB hielt dagegen und lag zur Halbzeit mit 10 Punkten im Rückstand.

Im dritten Viertel wendete sich das Blatt und die Spielerinnen zeigten Kampfgeist und Siegeswillen. Durch die Verletzung einer Paderborner Spielerinnen mussten diese ihr System umstellen und kamen zunächst gar nicht zurück ins Spiel. In der 24. Minute hatte Brackwede den Rückstand aufgeholt und schaffte den Ausgleich. Katharina Gorny und Romina Stiller sorgten mit 18 von 22 Punkten in diesem Viertel für ein Duell auf Augenhöhe und vor Beginn der Schlussphase war der Rückstand auf 2 Punkte geschrumpft.

Im letzten Viertel schaffte es die SVB jedoch nicht, an dieses starke Viertel anzuknüpfen. Die Trainer konnten nicht nicht erklären, warum die Spielerinnen aufgehört haben, zu spielen. Es wurden die falschen Entscheidungen getroffen und Paderborn kam zu einfachen Fast Break-Punkten. Brackwede gelang in diesem Viertel nur ein Feldkorb aus dem laufenden Spiel. Eine Umstellung in der Defense und die drei genommenen Auszeiten halfen leider auch nicht, den paderborner Lauf zu unterbrechen.

Bis auf das letzte Viertel war es aber eine gute Leistung. Über weite Strecken überzeugte Brackwede mit gutem Teamplay. Die Niederlage war in der Höhe nicht verdient gewesen. Vor der Winterpause stehen noch 2 Auswärtsspiele auf dem Programm in denen die SVB die Möglichkeit hat, sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen.

Es spielten: Bergmann 2 (2/6); Cevik; Demny 5 (1/2); Figge 7 (1/2); Gorny 14 (4/4); Heiss 6; Majaya 3 (3/4); Ramis (0/2); Stiller 21; Wegener

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